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Nach dem Feuer. Was tun?
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Übung macht den Meister

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Jugendfeuerwehren löschen „Brand“ im Gewerbegebiet Drei Hasen

jahresanfang 2010

 

70 Jungen und Mädchen waren am Samstag mit Feuereifer dabei. Ihre Einsatzort: die Firma Sommerkorn. Dort mussten sie sich auch auf die Suche nach «Verletzten» machen.

Oberursel. «Ist da was passiert?», war die meist gestellte Frage am Samstag. Denn das Aufgebot an Feuerwehrfahrzeugen An den Drei Hasen war nicht zu übersehen. Doch schnell durchschauten die Zuschauer das Schauspiel: «Ach, das sind ja Kinder, das kann ja nur eine Übung sein.»

Genau so war es: Der Nachwuchs der Feuerwehren Oberursel Mitte, Oberstedten, Stierstadt, Bommersheim und Weißkirchen war mit mehreren Löschfahrzeugen und großem Tatütata angerückt, um einen imaginären Brand auf dem Gelände der Firma Sommerkorn zu löschen und «Verletzte» zu bergen.

«Die Firma Sommerkorn ist freundlicherweise spontan eingesprungen, da uns das Unternehmen Messko am selben Vormittag kurzfristig abgesagt hat», berichtet Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Henzler, der sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner rund 70 Schützlinge zeigte.

Alarmausrückordnung

Die Bommersheimer fuhren als erste aufs Sommerkornsche Areal, und «haste nicht gesehen» waren die Schläuche ausgerollt und angeschlossen. Schnell folgten die anderen Jugendfeuerwehren nach Alarmausrückordnung (AAO) wie im Ernstfall. dann hieß es: Wasser marsch! Immer paarweise zielten die jungen Feuerwehrleute auf die Dächer und Tore der Hallen.

Hans Himmelhuber (14) und Patrick Vogel (13) von der Jugendfeuerwehr Oberursel-Mitte sind mit vor Eifer geröteten Wangen bei der Sache. Ihre Kollegin Sarah (13) sitzt derweil am Drehkreuz der Schläuche und sorgt dafür, dass die Jungs auch Wasser bekommen.

Nathalie (15) von der Feuerwehr Bommersheim rennt aufgeregt umher, sie ist mit ihren Kollegen auf der Suche nach noch fünf Verletzten – gespielt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. «Zwei haben wir schon gefunden.» Einer davon ist Tim (10), der von seinen Freunden Till (10) und Lukas (9) auf einer Trage davongetragen wird.

Yannik (14), Gruppenführer der Oberstedtener Jugendfeuerwehr, wacht ein paar Schritte weiter über David (12), der mit einem Hohlstrahlrohr losflitzt, um es vorne an ein Schlauchende zu schrauben. «Mit einem Hohlstrahlrohr kann punktuell eingestellt werden, wie viel Wasser auf den Gegenstand geleitet wird», erklärt Yannik und fügt dann souverän hinzu, «Ich denke, wir alle hier haben den Brand im Griff.»

Auch die Stierstädter geben stolz bekannt, alle Verletzten seien jetzt geborgen und es werde sich um sie gekümmert. Tatsächlich sitzen die «Pseudo-Brandopfer» Taylan (9), Ibtissam (10) und Tim vergnügt am Rand und kabbeln sich. «Wir haben die Verletzten zum Spaß mit dem B-Schlauch nass gespritzt», meint Janina (10) und fügt hinzu: «die Schläuche sind in ihrer unterschiedlichen Länge und Dicke in A, B, C et cetera unterteilt.»

Genau um den Spaß gehe es hier auch, erläutert Henzler: «Toll ist auch, dass bei der Anfangs- und der Abschlussübung in Frühjahr und Herbst alle Jugendfeuerwehren zusammen arbeiten können.» Und einige Jungen und Mädchen sind wahrscheinlich schon gespannt, welche Aufgaben sie 2011 erwarten.

Artikel vom 31. Oktober 2010, 17.51 Uhr

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