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Der Unfall am Teufelsquartier

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Sängerin Antonia aus Tirol schwer verletzt – War die junge Frau zu schnell unterwegs?

VU Teufelsquartier Reiner Buhlmann aus Usingen-Merzhausen hat den zerstörten VW Phaeton vom Unfallort auf den Hof seines Abschlepp-Unternehmens gebracht. Am Steuer des Wagens hatte die Sängerin Antonia aus Tirol gesessen. Foto: Pieren

Stimmungssängerin Antonia aus Tirol ist bei einem Unfall am Feldberg schwer verletzt worden. Nicht nur der Boulevard fragt sich, wie das passieren konnte.

Hochtaunus. Schon die erste Meldung der Polizei klang dramatisch: Am frühen Montagmorgen war eine 30-jährige Frau aus Selters im Taunus auf der Landesstraße 3024 verunglückt (wir berichteten). Die Fahrerin war bei starkem Regen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sowohl die 30-Jährige als auch ihr 42-jähriger Beifahrer wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Bei der Fahrerin handelte es sich um Sandra Stumptner – besser bekannt als Antonia aus Tirol. Ihre ersten Erfolge feierte die stets in ein Dirndl gewandete Stimmungssängerin im Gefolge des Bierzelt-Musikers DJ Ötzi. Bei dem Beifahrer handelte es sich um ihren Lebensgefährten Peter Schutti.

Wie ihr Manager gestern bekannt gab, liegen Antonia und Schutti mittlerweile nicht mehr auf der Intensivstation, wo sie wegen schwerer innerer Verletzungen zunächst behandelt worden waren. «Sie haben die zweite Nacht im Krankenhaus gut überstanden, ihr Zustand ist stabil. Die beiden haben jedoch noch große Schmerzen», so Manager Andreas Weber.

Ermittlungen laufen

Die 30-jährige Stimmungsmusikantin war auf dem Weg von ihrem Heimatort Selters im Taunus nach Schmitten. Dort wohnt ihr Fahrer, der Antonia zu einem Termin nach Berlin chauffieren sollte. In der Hauptstadt waren ein Auftritt und eine Autogrammstunde geplant. Weber: «Als Antonia nicht beim Fahrer eintraf, hat der die Polizei informiert.»

Nach bisherigen Informationen der Polizei war der schwarze VW Phaeton auf der Strecke zwischen Sandplacken und Feldbergplateau auf regennasser Straße wegen «nicht angepasster Geschwindigkeit» in Höhe des Teufelsquartiers von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto schoss über einen Parkplatz und eine Böschung hinab, bevor es mit voller Wucht gegen einen Baum prallte. Angeblich sollen die Unfallopfer von einem entgegen kommenden Auto geschnitten worden sein. Die Polizei bestätigte, dass es diese Unfallversion gibt, kann deren Wahrheitsgehalt bislang aber weder bestätigen noch dementieren. «Die Ermittlungen laufen noch», hieß es.

Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, hatten sich die Sängerin und ihr Freund bereits aus dem Autowrack befreit und waren ansprechbar. Die einzige Erkenntnis, dass es sich bei einem der beiden Unfallopfer um eine Prominente handeln könnte, waren etliche Autogrammkarten, die im ganzen Fahrzeug verteilt waren. Meldungen der Boulevardpresse, wonach Antonia und Schutti im Auto eingeklemmt gewesen seien, verwiesen die Rettungskräfte ins Reich der Fabeln. Die Verletzungen der beiden stammen nach Vermutung der Einsatzkräfte wohl hauptsächlich von den Airbags.

Der Phaeton hat nur noch Schrottwert. Die Front ist auf der Beifahrerseite fast bis zur Windschutzscheibe eingedrückt. «In einem weniger stabil gebauten Wagen wäre der Unfall um einiges schlimmer ausgegangen», sagt der Abschleppunternehmer Reiner Buhlmann. Am Dienstagnachmittag war Schuttis ehemalige Frau beim Usinger Abschleppunternehmen Buhlmann, um die persönlichen Gegenstände aus dem Fahrzeug zu holen.

Am Wochenende sollte Antonia eigentlich auf dem Antonia-Fan-Wochenende in Tux im Zillertal auftreten. «Dieser Auftritt wurde natürlich abgesagt, jetzt steht erst mal die Genesung von Antonia und Peter im Vordergrund», so Manager Weber.

Artikel vom 01. September 2010, 20.10 Uhr (letzte Änderung 03. September 2010, 04.07 Uhr)

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