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Kraftakt für die Feuerwehr

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Die Brandschützer im Kreis präsentieren sich beim Hessentag und sind zugleich zum Einsatz gerüstet

Vom 10. bis 19. Juni wird jedes aktive Mitglied der Hochtaunus-Feuerwehren gebraucht. Nicht nur für den Notfall – die Wehren haben auch ein zehntägiges Programm erarbeitet, mit dem sie neue Mitglieder werben wollen.

Oberursel. Hessentagsgelaende Für die Feuerwehr stellt der Hessentag einen wahren Kraftakt dar. Etwa 8000 Dienststunden würden für jene zehn Tage im Juni gebraucht, hat Stadtbrandinspektor Holger Himmelhuber ausgerechnet. Den «Grundschutz» – vorhandene Einsatzkräfte für den Notfall – wird die Oberurseler Wehr allein stemmen – mit Hilfe befreundeter Kameraden aus anderen Bundesländern sowie Österreich.

100 Personen, die rund um die Uhr nach einem Schichtplan arbeiten, sind zwischen dem 10. und 19. Juni jeden Tag für den Grundschutz eingeplant. Sie werden an zwei Stützpunkten sitzen: der Wache Mitte in der Marxstraße und im Feuerwehrgerätehaus Stierstadt.

Mitgliederzahlen sinken

Bedenkt man, dass Oberursel 250 aktive Brandbekämpfer hat, ein ganz schön ehrgeiziges Programm. Aber das ist noch lange nicht alles. Bei diversen Veranstaltungen des Landesfestes wird zudem ein «Brandsicherheitsdienst» erforderlich. Ihn meistern die gegenwärtig 2252 Personen aller 68 Wehren im Hochtaunuskreis. 500 Kräfte sind hierfür täglich erforderlich.

Zusätzlich stellen die Brandbekämpfer beim Hessentag noch den «Platz der Feuerwehren» an den Drei Hasen auf die Beine. Das sind ein Ausstellungszelt, das direkt neben der Landesausstellung stehen wird, sowie zehn Tage ehrgeiziges Programm. Eine «große Präsentation des freiwilligen Feuerwehrwesens» werde zu sehen sein, kündigt der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Norbert Fischer, an.

Nicht zuletzt wollen die Wehren beim Hessentag kräftig die Werbetrommel rühren. «Unsere Mitgliederzahlen gehen immer weiter zurück», weiß Kreisbrandinspektor Carsten Lauer. Einigen Nachwuchs lieferten die inzwischen 26 Miniwehren im Kreis, und bis zu zehn Prozent der Einsatzkräfte seien Frauen. Am Start sei nun eine Werbekampagne bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Fischer: «Hier sehen wir einiges Potenzial.»

Das breite Leistungsspektrum ihrer Arbeit wollen die Wehren erläutern. Jeder der zehn Tage hat einen anderen Schwerpunkt. Am Freitag, 10. Juni, wird die historische Ausstellung im Zelt eröffnet. Dort ist zu sehen, wie man früher löschte; gezeigt werden Bilder besonders spektakulärer Brände im Taunus.

Am 11. Juni präsentieren sich die freiwilligen Taunus-Wehren mit Musik, Modenschau und Einsatzübungen. Der 12. Juni gehört den rund 900 feuerwehraktiven Jugendlichen im Kreis. 600 von ihnen formieren sich zu einem Emblem, was von der Drehleiter aus fotografiert wird. Weitere Vorführungen sind vorgesehen.

Den 13. Juni sollten sich Kindergärten und Grundschulen vormerken; an diesem Montag wird gezeigt, wie wichtig Brandschutz-Erziehung ist. Spannend wird sicherlich der 14. Juni. Da zeigen die Feuerwehrleute, dass sie Menschenrettung nicht nur bei Bränden, sondern auch nach Abstürzen beherrschen. Beim Tag der Höhenrettung mischt auch die Bergwacht mit Übungen mit.

Der Großteil der Feuerwehrleute arbeitet ehrenamtlich. In Frankfurt, Bad Homburg und anderen größeren Städten geht es aber nicht ohne Berufsfeuerwehr. Sie präsentiert sich am 15. Juni. Die drei Werkfeuerwehren im Kreis – bei Rolls-Royce, der Alten Leipziger und der Firma Braun – werden am 16. Juni vorgestellt. Um Katastrophenschutz geht es am 17., um Historisches am 18. Juni.

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