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Feuerwehr Oberstedten

Feuerwehr Oberstedten

Montag, 17 Juni 2013 12:55

Ein Raub der Flammen

Bürgerhaus Steinbach brennt nieder – Mehrere Millionen Euro Schaden – Taunus-Wehren mit 250 Mann im Einsatz

Ein zerstörtes Bürgerhaus, ein evakuierter Wohnblock, ein Schaden in Millionenhöhe: Das Ausmaß eines Großbrands in Steinbach ist immens. Bis in die Morgenstunden kämpften rund 250 Einsatzkräfte aus dem ganzen Taunus gegen das Feuer, das in der Nacht zum Freitag kurz nach Ende der Weiberfastnacht ausgebrochen war. Trotz der meterhoch lodernden Flammen wurde niemand verletzt.

Von Sven-Sebastian Sajak und Klaus Späne

Brand Steinbach 3
Dramatischer Einsatz: Rund 250 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer in Steinbach – das Bürgerhaus war trotzdem nicht mehr zu retten. Fotos: Sajak

Hochtaunus. Es ist kurz vor halb zwei. Die fröhliche Feier der närrischen Weiber ist gerade vorbei, da wird es bitterernst. Im Steinbacher Bürgerhaus bricht Feuer aus. Im Bereich der Bühne schlagen Flammen hoch und breiten sich rasant aus. Die rund 20 Feiernden nehmen den Brandgeruch wahr, verlassen das Gebäude – und müssen von draußen mitansehen, wie das Feuer immer mehr um sich greift und der Kultur- und Veranstaltungstreff unwiederbringlich zerstört wird.

Es ist 1.27 Uhr, als zahlreiche Notrufe bei Rettungsleitstelle und Polizei eingehen. Auch die Brandmeldeanlage des Gebäudes löst Alarm aus. Feuerwehrleute aus Steinbach, Oberursel, Kronberg und später auch noch aus Bad Homburg und Eschborn treffen kurz darauf ein und versuchen zu retten, was nicht mehr zu retten war.

Einer der ersten, die vor Ort sind, ist Matthias Bergmann von der Steinbacher Wehr. Zunächst sind im Bürgerhaus nur Rauch und Feuerschein zu sehen. Danach aber geht alles sehr schnell. Minuten später quetschen sich bereits dichte, schwarze Rauchschwaden durch die Spalten des Gebäudes gen Himmel. "Die Rauchentwicklung wurde stärker, aus den Fenstern brannte es raus, dann stürzte das Dach ein", schildert der Zugführer der Steinbacher Brandschützer die Entwicklung. Außerdem schlagen die Flammen bis zum achten Stock des angrenzenden Hauses hoch, so dass dort sogar die Fensterscheiben platzen. Die Hitze ist so stark, dass sich selbst in den benachbarten Einfamilienhäusern Rollläden verbiegen.

Unter der Leitung von Bergmann und Kreisbrandinspektor Carsten Lauer versuchen rund 250 Feuerwehrleute, der Flammen Herr zu werden. Die Einsatzkräfte gehen von drei Seiten vor, unter anderem mit drei Drehleitern. Mehrere Trupps werden – mit schwerem Atemschutzgerät ausgerüstet – zur Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt, weitere Feuerwehrleute angefordert.

Aber auch nebenan ist Gefahr in Verzug. Ein angrenzendes Wohnhaus, in dem sich 63 Bewohner befinden, muss evakuiert werden. Väter tragen Kinderwagen aus dem Haus, Mütter bringen sich mit ihren weinenden Kindern in Sicherheit. Kurzerhand wird das Steinbacher Feuerwehrgerätehaus zu einer warmen Notunterkunft: Sitzbänke werden in der beheizten Fahrzeughalle aufgestellt und Verpflegung bereitgestellt.

Hochhaus evakuiert

Gegen 2:20 Uhr herrscht plötzlich große Aufregung an der Einsatzstelle. Die Fensterscheiben der Saals bersten, die extreme Hitze kann man selbst in 50 Metern Entfernung spüren. Als sich einige Einsatzkräfte etwas zurückziehen, zündet schließlich das Rauchgasgemisch durch. Meterhohe Flammen schießen nun aus dem Dach. Sofort wird zusätzlich eine Drehleiter in Stellung gebracht und das Feuer über den eingebauten Wasserwerfer bekämpft.

Im Laufe der nächsten zwei Stunden werden die Einsatzkräfte der Flammen Herr. Zwar lodert das Feuer immer wieder auf, doch mit vereinten Kräften gelingt es, ein Übergreifen auf das benachbarte Hochhaus zu verhindern. "Zu Spitzenzeiten haben wir bis zu 5000 Liter Wasser pro Minute gespritzt", schildert Bergmann den Großeinsatz. Um 4.48 Uhr sind die Flammen dann bis auf einzelne Glutnester gelöscht. Doch die Nachlöscharbeiten ziehen sich noch bis in die Mittagsstunden hin. Es ist bereits kurz vor 14 Uhr, als die letzten Feuerwehrleute abrücken.

Die Ursache des Feuers ist bislang noch nicht geklärt. "Wir können nach bisherigem Ermittlungsstand aber eine vorsätzliche Brandstiftung ausschließen", sagte Polizeisprecher Siegfried Schlott. Bei dem größten Brand, den es seit vielen Jahren im Hochtaunuskreis gegeben hat, entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Der Saal des Bürgerhauses brannte vollständig nieder, und auch einige der Wohnungen im angrenzenden Gebäude sind bis auf Weiteres unbewohnbar.

Aus der Steinbacher Bevölkerung gab es zahlreiche Hilfsangebote für die Anwohner, die aus ihrer Wohnung ausziehen mussten. Und auch der Hochtaunuskreis sicherte "im Rahmen der Amtshilfe" Unterstützung zu und stellt die Mensa der Geschwister-Scholl-Schule für Veranstaltungen zur Verfügung. "Wo der Hochtaunuskreis schnell und unbürokratisch helfen kann, werden wir dies tun", sagte Landrat Ulrich Krebs (CDU).

Artikel vom 08. Februar 2013, 20.20 Uhr

Montag, 17 Juni 2013 12:55

Nur noch Schutt und Asche

Versammlungssaal völlig zerstört – Anwohner müssen in Hotels untergebracht werden

Es war ein höllisches Szenario, das sich in der Nacht zum Freitag in Steinbach abspielte. Anwohner und Rettungskräfte erlebten eine dramatische Nacht, in der so mancher sein Zuhause verlor und sogar der Bürgermeister die Ärmel hochkrempelte.

Von Klaus Späne

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Ein Anblick, der an Katastrophen erinnert: Vom großen Saal sind nur noch Trümmer übrig. Fotos: Sajak

Steinbach. Für Werner Fischer war es eine kurze Nacht. Am frühen Freitagmorgen gegen 2 Uhr lag der Bewohner des Hochhauses am Hessenring 27 friedlich im Bett. "Unterschwellig habe ich Brandgeruch wahrgenommen", erinnert sich Fischer. Als er kurz darauf durchs Fenster seiner Wohnung in der siebten Etage schaute, war draußen überall Blaulicht zu sehen und zehn Minuten später klopfte es dann an seiner Tür. Als er öffnete, standen Feuerwehrleute draußen und forderten ihn und die anderen Bewohner auf, das Haus zu verlassen. "Ich konnte mich nur noch schnell anziehen, und als ich nach draußen trat, habe ich gesehen, wie die Flammen aus dem Bürgerhaus geschlagen haben – das war heftig."

Knapp neun Stunden später steht Fischer am Rande des Anwesens und beobachtet die Folgen des nächtlichen Infernos im Steinbacher Zentrum. Überall liegen verkohlte Trümmer herum, Brandgeruch liegt in der Luft, kleinere Qualmwolken steigen auf dem zerstörten Gebäude auf, eine große Wasserlache bedeckt den Boden. Über dem, was einst der große Saal des Bürgerhauses war, klafft ein riesige Loch, das Dach ist nicht mehr vorhanden. Alles ein Raub der Flammen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den über 40 Jahre alten Dreh- und Angelpunkt des Steinbacher Kultur- und Gesellschaftslebens in Schutt und Asche gelegt haben und einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben.

Einer, der beim Aufräumen mit Hand anlegte, war Dr. Stefan Naas (FDP). Der Bürgermeister konnte immerhin aus dem verkohlten Komplex noch ein hölzernes Rednerpult mit Steinbach-Wappen retten, das in der Stadtverordnetenversammlung zum Einsatz kommt. Er sei von der Polizei in der Nacht benachrichtigt worden und dann sofort zum Brandherd geeilt. "Von meinem Schlafzimmer aus konnte ich das Feuer sehen", erzählt Naas. "Alles war hell erleuchtet, ich dachte, die ganze Stadt steht in Flammen." Erleichtert zeigte sich der Rathauschef darüber, dass bei der Katastrophe niemand zu Schaden gekommen ist. Bis auf einen 20-jährigen Polizeibeamten. Der wurde leicht verletzt, als ein angetrunkener 55-jähriger Anwohner bei der Räumung gewalttätig wurde. Der Randalierer landete in Polizeigewahrsam.

Viele Schaulustige

Reges Treiben herrscht am Freitagmittag an der Ruine des Steinbacher Bürgerhauses. Während Feuerwehrleute die letzten Glutnester ablöschen, beobachten zahlreiche Schaulustige das Treiben, schießen Erinnerungsfotos und diskutieren eifrig, wie das alles nur hat passieren können.

Ursache ungeklärt

Von den Evakuierten aus dem Hochhaus konnten 23 aus dem besonders beschädigten rechten Gebäudeflügel vorerst nicht in ihre Behausungen zurückkehren. Sie sind vorübergehend in Hotels und sollen ab kommender Woche in Wohnungen der Wohnbaugesellschaft untergebracht werden, die allerdings noch möbiliert werden müssen. Drei Wohnungen stellte die Genossenschaft Volks-Bau- und Sparverein zur Verfügung.

Noch gestern Abend traf sich der Rathauschef zu einer Sitzung mit dem Magistrat, den Fraktionsvorsitzenden der Parteien sowie der Bürgerstiftung "Bürger helfen Bürger" zu seiner Sondersitzung. Ziel ist es, Geld für die Betroffenen freizumachen (siehe Bericht unten).

Unklar ist im Moment noch, wie es zu dem Feuer kam. Die Kriminalpolizei nahm deshalb die Ermittlungen auf. Was auch immer dabei herauskommt – das im Jahr 1969 errichtete Bürgerhaus mit seinem Anbau aus dem Jahr 1981 ist wohl Geschichte. Lediglich der Eingangsbereich mit Foyer, Vorraum, Theke und Kollegräumen ist von den Flammen verschont geblieben. Sein Schicksal ist noch ungewiss.

Glück im Unglück hat auch Peter Fischer. Der Steinbacher wohnt im linken Flügel des Hochhauses, der bis auf den Qualm nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach einer Messung des Kohlenmonoxidgehalts kann er wieder kurz darauf in seine Wohnung zurückkehren.

Taunuszeitung Artikel vom 08. Februar 2013, 20.30 Uhr

Bei einer Faschingsfeier im Steinbacher Bürgerhaus ist ein Feuer ausgebrochen. Bis in die Morgenstunden kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen. Das Gebäude brannte dabei vollständig aus.

Brand Steinbach 3
Das Bürgerhaus wurde durch den fatalen Brand vollkommen zerstört. Foto: dpa

Steinbach.Ein Feuer bei einer Faschingsfeier im Bürgerhaus von Steinbach (Hochtaunuskreis) hat einen Millionenschaden angerichtet. Die Feiernden konnten sich am Donnerstagabend rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Das Bürgerhaus wurde aber völlig zerstört, ein angrenzendes Hochhaus beschädigt. Die Polizei in Bad Homburg schätzte den Schaden am Freitag auf mehrere Millionen Euro.

Das elfstöckige Hochhaus musste wegen des Feuers geräumt werden. Die zum Zeitpunkt des Brandes anwesenden 63 Bewohner wurden vorübergehend im nahe gelegenen Feuerwehrhaus untergebracht. Ein Teil der Bewohner konnte am Morgen wieder in die Wohnungen zurückkehren.

Die Brandursache war am Freitag noch unklar. «Wir können nach bisherigem Ermittlungsstand aber eine vorsätzliche Brandstiftung ausschließen», sagte Polizeisprecher Siegfried Schlott. Das Feuer war im Bühnenbereich ausgebrochen und hatte sich dann auf den gesamten Veranstaltungsraum ausgebreitet.

Rund 250 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, konnten die Zerstörung des Gebäudes aber nicht verhindern. Wegen der starken Rauchentwicklung fiel der Unterricht an der benachbarten Geschwister-Scholl-Schule am Freitag aus.

 

Artikel vom 08. Februar 2013, 07.01 Uhr (letzte Änderung 08. Februar 2013, 11.55 Uhr)

Montag, 17 Juni 2013 12:54

Winterwanderung 2013

Am Samstag wanderten einige Aktive der Wehr, sowie passive Mitglieder und Freunde, durch den Taunus. Wie jedes Jahr wurde nicht einfach nur ein Rundweg festgelegt und abgelaufen. Nein, die Initiatoren der Winterwanderung hatten sich auch in diesem Jahr wieder einiges einfallen lassen. Um 14:00 Uhr war der Start an der Taunushalle in der Landwehr. Die Route führte die Gruppe durch den Taunus zur Goldgrube oberhalb der Hohemark. Hier wurde eine Zwischenrast eingelegt. Bei Schmalzebrot, Bratwurst und Glühwein konnte ein jeder wieder Kraft tanken. Nun ging es wieder Berg ab durch den Taunus zur Schlussrast im Vereinsheim des 1. FC Oberstedten. Gemeinsam ließen dort alle den Tag ausklingen. Zum Abend wurde allen hungrigen noch Schnitzel, Nudel- und Kartoffelsalat angeboten.

 

Montag, 17 Juni 2013 12:53

Gradlinig und kompetent

Holger Himmelhuber und seine Familie sind vom Feuerwehrvirus infiziert

Ein seltenes Jubiläum feierte gestern Oberursels Stadtbrandinspektor Holger Himmelhuber. Seit 25 Jahren ist er als Ehrenbeamter im Brandschutz engagiert. Aber auch in der Politik mischt der 52 Jahre alte Sozialdemokrat mit.

Von Michael Neumann


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Jetzt hat es Stadtbrandinspektor Holger Himmelhuber schriftlich: Brandschutzdezernent Thorsten Schorr überreicht ihm die Urkunde für ein 25-jähriges Engagement als Ehrenbeamter. Foto: Reichwein

Oberursel. Wie Holger Himmelhuber zur Feuerwehr gefunden hat? Er war 1976 mit seinem Moped in Oberursel unterwegs und sah, wie ein Klassenkamerad am alten Spritzenhaus der Wehr Mitte auf der Bleiche ein Löschfahrzeug säuberte. Himmelhuber wurde neugierig, er erfuhr, was es mit der Feuerwehr so auf sich hat und schloss sich der Wehr Mitte an.

37 Jahre ist das jetzt her, doch nicht die Zahl 37, sondern die 25 stand gestern im Mittelpunkt einer Ehrung für den 52-jährigen Feuerwehrmann, der seit sieben Jahren als Oberursels Stadtbrandinspektor Chef der Stadtteilwehren ist und davor 18 Jahre lang ausschließlich an der Spitze der Wehr Mitte stand. Seit 25 Jahren nämlich ist Holger Himmelhuber als "Ehrenbeamter im Feuerlöschwesen" tätig, und das immer für seine Heimatstadt Oberursel, wie Feuerwehrdezernent Thorsten Schorr (CDU) gestern bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus sagte.

Mit Leib und Seele

"Gemeinsam mit seiner Familie hat Holger Himmelhuber als Feuerwehrmann mit Leib und Seele seine ganze Energie in sein Ehrenamt gesteckt", sagte Schorr. Himmelhuber, der im Feuerwehrhaus an der Marxstraße wohnt, hat seine ganze Familie mit dem Feuerwehrvirus infiziert. Seine Frau Christiane betreut die Minis bei der Wehr Mitte, Sohn Hans gehört als 17-Jähriger jetzt der Einsatzabteilung an, und auch Tochter Miriam war einmal bei der Jugendwehr.

Als herausragende Leistungen des Geehrten nannte Schorr die Gründung der Mini-Feuerwehr, die es inzwischen in allen Stadtteilwehren gebe, und den Aufbau der Brandschutzerziehung. Himmelhuber, der beim Hochtaunuskreis für den vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz zuständig ist und dort seine Brötchen verdient, habe stets dafür gesorgt, dass die Ausrüstung der Wehren und ihr Fuhrpark immer auf dem neuesten technischen Stand gewesen seien und es auch jetzt noch sind, auch wenn die Fahrzeugbeschaffungen "nicht immer Selbstläufer waren", wie Schorr schmunzelnd anmerkte.

Wenn es um Belange der Wehr gegangen sei, habe Himmelhuber auch schon mal "in strengem Ton" seine Durchsetzungsfähigkeit unter Beweis gestellt, meinte der Feuerwehrdezernent und lobte die Gradlinigkeit und die fachliche Kompetenz des Feuerwehrmanns. Manche "überdeutliche" E-Mail Himmelhubers habe er erst mal zwei Tage "ruhen lassen". Und wenn er auch mal aufbrausend sei, dann gehöre das eben zur Person Himmelhubers. Aber nicht nur der Wehr, sondern auch der Politik gehöre das Herz des Sozialdemokraten Himmelhuber, sagte Schorr.

2016 ist Schluss

Und politisch will sich der 52-Jährige in den kommenden Jahren mehr als bisher engagieren. Bis zum Jahr 2016 sei er noch als Stadtbrandinspektor gewählt, für eine weitere Amtszeit werde er sich nicht mehr zur Verfügung stellen. "Ich werde der Wehr Mitte aber erhalten bleiben. Ich werde dann gerne ein Bier zapfen und Bratwürstchen auf den Grill legen", sagte er.

Rückblickend auf 25 Jahre Ehrenbeamter erklärte Himmelhuber, die Arbeit mit den "250 Buben und Mädels" habe ihm viel Freude gebracht, manchmal aber auch Ärger bereitet, besonders, wenn es darum gegangen sei, die notwendigen Gelder für wichtige Anschaffungen aufzutreiben. "Das Geld regiert zu oft", sagte Himmelhuber. Dennoch seien alle Wehren der Stadt Oberursel technisch sehr gut aufgestellt. Und die gute Zusammenarbeit mit allen Wehren habe über die vielen Jahre hinweg dafür gesorgt, "dass man nicht die Lust am Ehrenamt verliert". (new)

Taunuszeitung: Artikel vom 01. Februar 2013, 19.40 Uhr (letzte Änderung 02. Februar 2013, 04.07 Uhr)

Montag, 17 Juni 2013 12:53

Feuerwehr lädt zur Wanderung

Oberstedten. Wem es am warmen Ofen langsam zu öde wird, der schnürt seine Wanderschuhe und geht mit der Feuerwehr Oberstedten wandern. Treffpunkt ist am kommenden Samstag um 14 Uhr an der Taunushalle. Von dort aus geht es durch die Umgebung Oberstedtens.

Mitglieder und Freunde sind zur Tour eingeladen. Der Abschluss ist im Vereinsheim des Fußballclubs Oberstedten am Sportplatz, Am Tannenwald. (red)

Artikel vom 29. Januar 2013, 03.25 Uhr

Montag, 17 Juni 2013 12:53

Feuer richtet hohen Schaden an

Brandursache ist noch ungewiss

Am frühen Nachmittag brach gestern ein Feuer in der Loggia einer Wohnung in der Dornbachstraße aus. Personen kamen nicht zu Schaden.

Brand Dornbachstrasse
Mit Atemschutzgeräten wurden die Feuewehrleute ausgerüstet, bevor sie in die verqualmte Wohnung eindrangen. Foto: Priedemuth

Oberursel. Ein Brand in einer Wohnung im Geschäfts- und Wohnhaus Dornbachstraße 34 am gestrigen Nachmittag richtete Schaden von mehr als 50 000 Euro an. Um 14 Uhr war die Oberurseler Feuerwehr alarmiert worden. Als die Brandbekämpfer der Wehren Oberursel Mitte, Bommersheim und Oberstedten am Einsatzort eintrafen, stieg bereits eine dichte Rauchwolke aus der Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses auf.

Die drei Bewohner der in Brand geratenen Wohnung, die sich oberhalb der Sonnen-Apotheke befindet, konnten sich unverletzt retten. Eine Nachbarin hatte den Erwachsenen und seine zwei Kinder auf das Feuer aufmerksam gemacht. Sie hatten sich in einem anderen Raum aufgehalten. Das Feuer war vermutlich in der Loggia entstanden, die Hitze hatte die Scheiben bersten lassen, die Flammen griffen dann auf die Küche und das Wohnzimmer über. Drei Angriffstrupps der Wehr Mitte gelang es schnell, das Feuer zu löschen.

Weil Rauch in die Nachbarwohnungen, deren Fenster geöffnet waren, eingedrungen war, wurden sie von der Feuerwehr mit Spezialgeräten belüftet. Die Brandursache war gestern noch nicht geklärt. Oberursels Wehren waren mit zwölf Fahrzeugen und 35 Brandbekämpfern im Einsatz. Bereit standen auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt aus Frankfurt. (new)

Artikel TZ vom 21. Dezember 2012, 22.20 Uhr

Montag, 17 Juni 2013 12:52

Wohnungsbrand in der Dornbachstraße

Brand Dornbachstrasse Um 14:06 Uhr wurden die Feuerwehren Oberursel - Mitte, Oberstedten, Bommersheim und Weisskirchen zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Die Meldung wurde von den erst eintreffenden Rettungswagen des DRK bestätigt. In der Brandwohnung wurden zu beginn noch eine oder mehrere Personen vermisst. Dies bestätigte sich zum Glück jedoch nicht. Nach dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr galt das Feuer um 15:12 Uhr als gelöscht.

Bericht in der Hessenschau

Montag, 17 Juni 2013 12:52

Horrorunfall im Morgengrauen

Laster prallt mit BMW zusammen – Autofahrerin schwer verletzt – 120 000 Euro Sachschaden

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Morgen auf der Bundesstraße zwischen Bad Homburg und Oberursel. Ein gesundheitliches Problem könnte die Ursache sein.

VU B456 LKW
Die Feuerwehrleute haben die schwer verletzte Autofahrerin aus dem BMW gerettet. Die Frau wurde in die Unfallklinik eingeliefert. Fotos: Sajak

Es ist eine Horrorvorstellung: Man befährt eine Straße, und wie aus dem Nichts kommt einem ein Fahrzeug entgegen. Das ist schon an sich schlimm genug – und noch dramatischer, wenn es sich dabei noch um einen Lastwagen handelt. Ein solcher Unfall hat sich gestern Morgen gegen 6.30 Uhr auf der Bundesstraße 456, in der Nähe der Brücke zur Tannenwaldallee, ereignet.

Der 41 Jahre alte Fahrer eines mit 20 Tonnen Kohle beladenen Sattelzugs war auf dem Weg in Richtung Oberursel. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr dieser in den Gegenverkehr und krachte dort in den entgegenkommenden BMW einer 45 Jahre alten Frau. Anschließend durchbrach der Laster die Leitplanke und stürzte eine Böschung hinab, wo er schließlich auf dem Dach zum Liegen kam.

Im Wagen eingeklemmt

Bei dem Zusammenstoß wurde die Autofahrerin massiv in ihrem Wagen eingeklemmt. Die Feuerwehr musste hydraulisches Rettungsgerät wie Schere, Spreizer und Zylinder einsetzen, um die Frau retten zu können. Das Wrack musste sogar mit zwei Seilwinden auseinandergezogen werden.

Die 45-Jährige wurde in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik nach Frankfurt gebracht. Nachdem es zunächst geheißen hatte, die Frau sei lebensgefährlich verletzt, war am Nachmittag "nur noch" von schweren Verletzungen die Rede.

Glück hatte hingegen der Brummifahrer. Er wurde nur leicht verletzt in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte mit Hilfe der Feuerwehr selbstständig durch das Fenster rausklettern.

Nach dem Unfall musste die Bundesstraße zwischen der Peters-Pneu-Kreuzung und Oberstedten für mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden. Das führte zu erheblichen Behinderungen, vor allem im morgendlichen Berufsverkehr.

Im Einsatz waren 27 Einsatzkräfte verschiedener Oberurseler Feuerwehren mit acht Fahrzeugen. Unterstützt wurden sie von sieben Mann der hauptamtlichen Abteilung der Feuerwehr Bad Homburg-Stadt, die mit zwei Fahrzeugen an die Unfallstelle geeilt waren. Darüber hinaus waren zahlreiche Rettungsdienst- und Polizeikräfte im Einsatz.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 120 000 Euro. Die Unfallursache steht noch nicht endgültig fest. Die Polizei hält ein "gesundheitliches Problem" des Lasterfahrers jedoch für wahrscheinlich.

Am Morgen ist ein schwer beladener LKW auf der Bundesstraße 456 mit dem Gegenverkehr kollidiert, durchbrach eine Leitplanke und stürzte die Böschung hinab. Die Bundesstraße ist bis zur Bergung des LKWs zwischen Bad Homburg und Oberursel gesperrt.

Von Sven-Sebastian Sajak

VU B456 LKW 14122012
Der LKW bleib nach seinem Sturz auf dem Dach liegen. Foto: Sven-Sebastian Sajak

Bad Homburg. Ein mit 20 Tonnen Kohle beladener LKW ist am Freitagmorgen auf der Bundesstraße B456 zwischen Bad Homburg und Oberursel in den Gegenverkehr geraten und dort frontal mit einem BMW zusammengestoßen. Dessen 45-jährige Fahrerin wurde dabei in ihrem Wagen eingeklemmt wurde.

Anschließend durchbrach der Brummi die Leitplanke und stürzte eine Böschung hinab. Zahlreiche Feuerwehr und Rettungsdienstkräfte waren im Einsatz um die beiden Fahrzeugführer zu befreien.

Die 45-Jährige kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in die Frankfurter Unfallklinik, der LKW-Fahrer wurde leicht verletzt.

Die Bundesstraße zwischen Bad Homburg und Oberursel musste seit den frühen Morgenstunden voll gesperrt werden, sollte jedoch nach Auskunft der Polizei am Vormittag wieder freigegeben werden, wenn der LKW geborgen ist. Es kann zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen kommen. (saj)

 

Artikel vom 14. Dezember 2012, 10.21 Uhr

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